„Ich kann eh nichts ändern – Heilung & Veränderungen sind für mich nicht möglich“

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Hast du Probleme, die immer wieder kommen? Hast du Themen, die du einfach nicht loslassen kannst? Oder fühlst du dich machtlos in deinen Mustern gefangen? Denkst du, dass du an deiner Situation eh nichts ändern kannst? Oft fühlen wir uns so unendlich machtlos, wenn uns immer wieder die gleichen Themen einholen und wir uns immer wieder in der gleichen Situation befinden. Dann probieren wir das ein oder andere aus, danach bessert sich vielleicht etwas in unserem Leben oder auch nicht. Dann denken wir, dass wir ja alles probiert haben und wir doch eh nichts an unserer aktuellen Lage ändern können. Im Endeffekt stellen wir verbitterst fest: Heilung ist wohl für mich und meine Themen – egal, ob körperlich, geistig oder seelisch – nicht möglich. Ich denke jeder von uns kann in dem ein oder anderen Zusammenhang immer wieder auf seine Muster stoßen und sich dahingehend machtlos fühlen. Voreilig tun wir die Angelegenheit mit der Schlussfolgerung ab, dass bei dieser Problemstellung wohl keine Heilung für uns möglich ist. Doch wie alle anderen Schlussfolgerungen in unserem Leben auch, ergibt sich diese aus den Erfahrungen und aus den Prägungen, die wir in der Vergangenheit erlebt haben. Unser Unterbewusstsein ist das Produkt unserer (frühkindlichen) Erfahrungen und Prägungen. Doch genau an dieser Stelle können wir ansetzen und unser Unterbewusstsein umprogrammieren, so dass wir den Glaubenssatz integrieren, dass Heilung und positive Veränderungen auch für uns möglich sind. Die Möglichkeiten der Umprogrammierung des Unterbewusstseins habe ich bereits in dieser Folge besprochen. Ich bin ein großer Fan von Theta Healing® und wende es für mich selbst zum Umprogrammieren an. Und als zertifizierte Theta Healing® Anwenderin behandle ich auch andere Menschen zu ihren Problematiken. Doch grundlegend und in Ergänzung zur energetischer Heilarbeit (wie zB. dem Theta Healing® – genaueres dazu findest du auf meiner Angebotsseite) finde ich es besonders wichtig, die ganze Tiefe des immer wieder auftauchenden Problems zu verstehen. Das heißt: Welche Wurzeln hat meine Thematik? Warum denke ich, dass Heilung und Veränderungen bei mir zu diesen Themen nicht möglich sind? Wie kann ich diesen Kreislauf des sich ständig wiederholenden Musters in Zusammenhang mit meiner Überzeugung, dass Heilung an dieser Stelle für mich nicht möglich ist, durchbrechen? Auf diese drei wichtigen Fragen möchte ich nun genauer eingehen. Die Vorgehensweise kannst du auf jegliche Art von Thematik anwenden. Nehmen wir doch jetzt einmal folgendes Beispiel: Du fühlst dich in deinem Mama-Alltag gefangen und nimmst diesen als stressiges, nerviges Hamsterrad wahr. Du stellst dir deinen Familienalltag eigentlich ganz anders vor und möchtest mehr Zeit für dich und deine Familie haben und nicht mehr diesen trostlosen Job ausüben, den du jetzt hast.

1. Welche Wurzeln hat meine Thematik?

Nimm dir die Zeit und erlaube dir zu deiner Thematik tief zu gehen. Notiere dir deine Gedanken zu folgenden Fragen:

  • Was ist das Schlimmste an deiner Situation?
  • Was bedrückt dich am meisten an deinem Muster, dass sich immer wieder zeigt?
  • Welche Angst steckt dahinter?
  • Was steckt dahinter, wenn diese Angst wahr wird? Welches Gefühl empfindest du da?
  • Kennst du das Gefühl von früher?
  • Welche grundlegende Thematik kommt da bei dir hoch?

 

Bei unserem Beispiel wäre folgende Fragen möglich:

  • Was ist das Schlimmste an deinem selbst erschaffenem Hamsterrad?
  • Warum bist du so unzufrieden gerade?
  • Was würde passieren, wenn du deinen Alltag auf den Kopf stellst und ihn dir so gestaltest, wie du es gerne hättest?
  • Was könnte passieren, wenn du dir erlaubst, deinen Traumberuf auszuüben und dir mehr Zeit für deine Familie erlaubst?
  • Welche Ängste kommen da hoch?
  • Was steckt hinter diesen Ängsten, wenn du dir vorstellst du würdest nach deinen Wünschen leben?
  • Welche Gefühle kommen da hoch?
  • Kennst diese Gefühle von früher? Welche Erinnerungen kommen dir da hoch?
  • Welcher Glaubenssatz könnte sich da unbewusst geprägt haben?

 

Mit den aufsteigenden Gefühlen, Ängsten und Überzeugungen, die sich nun aufzeigen, kannst du fortan weiterarbeiten. Mache dir regelmäßig bewusst, dass deine Problemstellungen sich immer wieder auf diese Gefühle, Ängste und Überzeugungen beziehen. Erkenne sie an ohne dich mit ihnen zu identifizieren. Du bist nicht deine Gefühle, Ängste und Überzeugungen. Sie sind lediglich Teil deiner Vergangenheit. Es gilt nun ihren Sinn zu verstehen und loszulassen. Wir du das angehen kannst, wirst du im weiteren Text erfahren.

2. Warum denke ich, dass Heilung und Veränderungen bei mir zu diesen Themen nicht möglich sind?

Hast du im ersten Schritt verstanden, welche Gefühle, Ängste und Überzeugungen hinter deinem Problem stecken, kannst du im zweiten Schritt tiefer ergründen, warum du denkst, dass zu diesem Thema nicht heilen darfst und welcher versteckte Vorteil da noch für dich drin steckt. Reflektiere dazu gerne zu folgenden Fragen:

  • Warum denke ich, dass Heilung oder Veränderungen in meiner Situation nicht möglich sind?
  • Wieso denke ich, dass ich die Gefühle, Ängste und Überzeugungen, die meinem Thema zugrunde liegen, nicht verändern kann?
  • Welchen Nutzen bringt es mir noch, dass ich in meiner Situation verharre? Wovor beschütze ich mich da?
  • Welchen Vorteil habe ich, wenn ich denke, dass Heilung nicht möglich für ich ist? Was muss ich dann nicht tun oder denken oder sagen? Wovor drücke ich mich da?

Auf unser Beispiel mit dem stressigen Familienalltag bezogen, können das folgende Reflexionfragen sein:

  • Warum denke ich, dass ich an meinem unzufriedenen Alltag und meinen ungeliebten Job nichts ändern kann?
  • Wieso denke ich, dass ich die Gefühle, Ängste und Überzeugungen, die meiner Unzufriedenheit und meinem selbst erschaffenen Hamsterrad zugrunde liegen, nicht verändern kann?
  • Welchen Nutzen habe ich noch davon, wenn ich in meinem Hamsterrad bleibe und nicht meinen Herzensweg gehe, um endlich meine Seelenaufgabe zu erfüllen oder meinen Herzensweg zu gehen?
  • Wovor möchte ich mich noch beschützen, wenn ich in meinem stressigen Alltag bleibe?
  • Welchen Vorteil könnte ich unbewusst noch in mir tragen, wenn ich denke, dass Veränderungen in meinem Alltag und in meinem Job nicht möglich sind? Was müsste ich alles tun, sagen oder denken, wenn ich meinen Alltag und meinen Job verändern wollen würde? Wovor drücke ich mich also?

 

Möglicherweise bist du jetzt auf die Erkenntnis gestoßen, dass deine jetzige Situation zwar unangenehm ist, sie jedoch im Gegensatz zur Veränderung die Sicherheit des Bekannten bietet. Eine Heilung oder Veränderung der Angelegenheit, würde dich außerhalb des bekannten Bereichs schieben. Du würdest deine Komfortzone verlassen müssen und das kann noch unangenehmer sein, als die unglückliche Situation zu ertragen.

3. Wie kann ich diesen Kreislauf durchbrechen?

Der erste Schritt um den Kreislauf deiner immer wiederkehrenden Problematik zu durchbrechen, hast du bereits gemacht. Denn du bist tief gegangen und hast dir den Zweck bewusst gemacht, warum dir ein Thema immer wieder begegnet und du denkst, dass eine Veränderung bei dir nicht möglich ist. Der zweite Schritt ist meiner Meinung nach der, dass du in die Umsetzung kommst. Dass du also wirklich die unwiderrufliche Entscheidung triffst, deine Situation zu ändern und deine Komfortzone verlässt.

  • Was kann dir also die Sicherheit geben, dass du deine Komfortzone verlassen kannst?
  • Was brauchst du?
  • Wie kannst du dir an dieser Stelle mehr Selbstliebe schenken, um dir den Mut und das Vertrauen zu geben, dass du es schaffen kannst zu heilen oder eine Veränderung in deinem Leben zu erwirken?

 

Wenn du bisher dachtest, dass Heilung und Veränderungen für dich nicht möglich sind, dann wagst du dich quasi jetzt in den Bereich des Unmöglichen vor. Und das ist gut so! Schreite mutig voran und gebe nicht auf! Wenn du deine Komfortzone verlässt, kann es im ersten Moment unangenehm sein, weil nicht nur alte limitierende Glaubenssätze dich an der Umsetzung hindern wollen, sondern auch dein Gehirn es gewohnt ist im Energiesparmodus zu laufen und keine Veränderungen mag. Denn diese kosten Energie. Die ganze Misere hat also auch biologische Gründe. Doch an dieser Stelle heißt es: Wachstumsschmerzen anerkennen und trotzdem weitermachen. Nimm die Wachstumsschmerzen, wenn du über dich hinauswächst und deine Komfortzone verlässt, ja nicht zum Anlass zu sagen: „Ach, dass ist ja so unangenehm. Dann soll es wohl nicht sein“. Damit du deine alten Themen loslassen kannst, helfen natürlich auch Meditationen oder Visualisierungen. Doch ein endgültiges Loslassen ist nur dann möglich, wenn du in die Umsetzung gehst, sofern es etwas umzusetzen gibt.

Und in unserem Beispiel wären das folgende mögliche Schritte:

  • Gehe jeden Tag einen kleinen Schritt. Bleib dran und gebe nicht auf.
  • Wenn du magst, journal regelmäßig bzw. jeden Tag zu deinen Umsetzungsschritten und Teilerfolgen
  • Halte dir deine Vision von deinem Traumleben täglich vor Augen und fühle dich da hinein.
  • Hoffe nicht auf Spontanheilungen, sondern gehe jeden Tag selbst einen Schritt und setze in kleinen Schritten um.
  • Wenn du wirkliche Veränderungen willst, dann lasse dich nicht von folgenden Sachen ablenken: Netflixserien, Facebook- und WhatsApp-Gruppen, Rumscrollen bei Instagram, Youtube-Vorschlagslisten, TV, Liebes- und Science-Fiction-Romanen oder Dingen, die diesen Beispielen ähnlich sind.
  • Bleibe fokussiert und erzähle dir nicht jeden Tag deine alte Geschichte, von der machtlosen Frau, die du eh nicht bist.

 

Also: Wie kannst DU umsetzen? Wenn du möchtest, dass ich dir persönlich dabei helfe, dann melde dich gerne bei mir. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du mir in den Kommentaren von deinen Veränderungen, Heilungen und Umsetzungsproblematiken berichtest.

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