Angst vor einer sicheren Hausgeburt?









Geh deinen Ängsten auf den Grund!

Hinweis: Für den Fall, dass du den Beitrag nicht lesen magst, kannst du auch hier direkt meinen Podcast zum Thema anhören.

Du erwartest ein Baby und überlegst noch, ob du lieber zu Haus entbindest? Oder du hast dich bereits für eine Hausgeburt entschieden, aber hast irgendwie noch Angst davor? Dann lese gerne meine Impulse für eine angstfreie Hausgeburt. In den folgenden zwei Beiträgen wird es darum gehen, wie du ins Vertrauen für deine Hausgeburt kommen kannst und wie meine Hausgeburt 2016 war. Und ich möchte dir auch so so gerne meine persönliche Empfehlung zur Vorbereitung deiner Hausgeburt mit auf den Weg geben. Vorab kannst du dich bereits hier darüber informieren.

Sicherlich hast du durchaus zweifelnde Gedanken, wenn du daran denkst, dein Kind zu Hause zur Welt zu bringen. Macht das nicht eine riesige Sauerei? Oder was ist, wenn mich die Nachbarn hören? Ist die Hebamme rechtzeitig da? Doch am dringendsten ist wohl die Frage: Ist es wirklich sicher das Kind zu Hause zu gebären? Ist es zu gefährlich, wenn die rettende medizinische Versorgung nicht nur einen Knopfdruck entfernt ist?

Zuerst einmal möchte ich dazu Folgendes sagen: Selbstverständlich möchte ich niemanden davon überzeugen, sein Kind zu Hause zu gebären. Jeder darf das ganz eigenverantwortlich selbst entscheiden. Ob die Geburt jedoch so eigenverantwortlich und selbstbestimmt im Krankenhaus ablaufen kann, wie die werdende Mama es sich vorstellt, wage ich unter Umständen zu bezweifeln. Doch auch das ist meine ganz persönliche Meinung, die ich keinem aufzwingen möchte. Ich merke nur an, dass das Wort „Krankenhaus“ ja schon aussagt, dass dort kranke Menschen behandelt werden, die sich nicht mehr selbst zu helfen wissen. Schwangere Frauen sind in der Regel jedoch nicht krank! Es ist nur in unserer Kultur und in unserem Land unüblich, dass die Mehrheit der Frauen ihre Kinder zu Hause zur Welt bringt. In anderen Ländern oder Kulturen ist das der ganz natürliche Alltag. Und gerade in unserer heutigen Zeit möchte ich dich so sehr ermutigen, ernsthaft über eine Hausgeburt nachzudenken, wenn es denn dein Herzenswunsch ist. Denn die Aussicht, die eine Krankenhausgeburt heutzutage mit sich bringt, ist meiner Meinung nach nicht gerade rosig, wenn du folgende Aspekte bedenkst: Wird von der Gebärenden das Maskentragen im Krankenhaus verlangt? Darf der Vater oder eine andere Begleitperson noch dabei sein? Und wenn er/sie dabei sein darf, dann nur wenige Minuten bevor das Baby das Licht der Welt erblickt? Somit verbringt die werdende Mama die meiste Zeit alleine im Kreißsaal, weil die Begleitperson nicht rein darf und das Personal noch viele andere Dinge zu tun hat. Soll sie sich dann ganz alleine auf eine selbstbestimmte Geburt in einer völlig kalten, fremden und sterilen Umgebung vorbereiten? Vielleicht gelingt das einigen Frauen. Doch wenn sich die werdende Mama dann noch unwohl in dieser fremden Umgebung fühlt und vielleicht eine Person vom Personal unsympathisch findet, dann macht der Körper dicht und entschließt für sich: Hier bringe ich so nicht das Kind zur Welt. Zu Hause kannst du ganz in deinem Tempo und nach deinen Bedürfnissen deine natürliche und selbstbestimmte Geburt mit deinen vertrauten Personen an deiner Seite und in deiner sicheren Umgebung gestalten. Und ich denke, da ist bei vielen Menschen der größte Zweifel: Ist zuhause wirklich eine sichere Umgebung? Kann eine Hausgeburt wirklich sicher sein, wenn nicht der Kreißsaal für den Kaiserschnitt nur eine Tür weiter liegt? Doch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ergibt sich folgendes Bild: Seit Jahrtausenden bringen Frauen Kinder zur Welt. Die meiste Zeit davon ohne ein sogenanntes Krankenhaus. Die Menschheit wäre doch schon längst ausgestorben, wenn das sooo unglaublich gefährlich wäre. Und eine 100%ige Sicherheit bei einer Geburt hast du ja nie. Auch nicht im Krankenhaus.

Und aus spiritueller Sicht finde ich folgende Aspekte höchst interessant: Wir Frauen sind dazu gemacht unsere Weiblichkeit zu leben. Das Gebären eines Kindes ist ein ureigener Teil dieser weiblichen Urkraft. Wir sind in unserer ursprünglichen Essenz dazu gemacht zu kreieren und zu erschaffen. Deshalb wird die Gebärmutter auch so häufig in spirituellen Kreisen als der heilige Ort bezeichnet. Denn aus der Gebärmutter entspringt die Schoßraumenergie, die dazu gemacht ist, etwas Neues auf diese Welt zu bringen. Deshalb kannst du dich auf gerne fragen, was du gerne mit deiner Schoßraumenergie Neues für diese Welt kreieren möchtest, wenn du gerade nicht schwanger bist.

Das Wissen über die Geburt und den Ablauf der Geburt liegt demnach tief in unserer Intuition und in unserem Wesen als Frau verborgen. Ich bin mir sicher, dass dieses Programm tief unseren Zellen abgespeichert ist und wir es lediglich mit angstbesetzten und negativen Überzeugungen im Laufe der Generationen überschrieben haben. Und wenn wir uns allein die Geschichte der letzten hundert Jahre anschauen, ist das auch kein Wunder:

Es ging in der Gesellschaft vor allem darum gehorsame Soldaten für den Krieg zu erziehen. Ordnung, Disziplin, Gehorsamkeit, Angepasstheit usw. waren deshalb die guten Tugenden. Emotionalität, Individualität, Gefühle zeigen und Bedürfnisse haben… fehl am Platze. Schon bei der Geburt ging die Erziehung zum gehorsamen Soldaten los, indem dem Säugling all die Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, die er als frisch geborenes Baby hat. Die Mutter sollte im Krankenhaus im Liegen gebären und danach wird der Säugling erst einmal untersucht und auf die Säuglingsstation verlagert, damit so wenig wie möglich Körperkontakt zur Mutter bestand. Am besten war es auch, wenn die Mutter die Flasche gab und nicht stillte. Fütterung gab es nur alle vier Stunden. Dazwischen wurde der Schnuller verabreicht. Zu Hause gab es ein eigenes Bett in einem eigenen Zimmer. Und natürlich wurde das Kind so früh wie möglich in die Fremdbetreuung gegeben. Dort konnte das Kind dann weiter zur angepassten Mensch-Maschine erzogen werden. Zu DDR Zeiten war es sogar üblich, das Baby schon nach acht Wochen in die Krippe zu geben, weil dann die staatliche finanzielle Unterstützung aufhörte und dann die Mutter zurück in das Arbeitsleben gerufen wurde. Meine Mutter war eine der ersten Frauen, die sich darüber freuten, dass sie ein Jahr lang zu Hause bleiben „durften“. Und selbst das ist meiner Meinung nach noch sehr geringe gemeinsame Mutter-Kind-Zeit. Nach der Krippen- und Kindergartenzeit bekommt dann das Kind in der Schule den letzten Schliff in Angepasstheit und Gehorsamkeit. Auch Gerald Hüther kritisiert in seinen Interviews immer wieder, dass das Schulwesen nun langsam nicht mehr dazu dienen sollte, gehorsame Soldaten zu erziehen, sondern kreative und eigenverantwortliche Köpfe hervorbringen sollte. Denn kreative Menschen brauchen wir, um die Probleme der heutigen Welt lösen zu können. Im Schulwesen tut sich nur sehr sehr langsam etwas, aber bei der Geburt geht der Trend aus meiner Sicht immer mehr in Richtung natürlicher und selbstbestimmter Geburt zurück. Ich hoffe, dass das nicht nur in meiner kleinen Blase so ist, in der ich lebe, sondern dass wirklich immer mehr Frauen, in den Genuss einer selbstbestimmten Geburt kommen. Und in meinem nächsten Beitrag möchte ich dir gerne meine Impulse zum Aufbau von Vertrauen in deine sichere Hausgeburt mit auf den Weg geben.

Bis dahin: Schreib mir doch so gerne in die Kommentare, welche Zweifel und Ängste du in Bezug auf eine Hausgeburt hast.

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27 Gedanken zu „Angst vor einer sicheren Hausgeburt? Gehe deinen Ängsten auf den Grund!“

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