Wie du lernst für dich und deine Kinder einzustehen – gerade in der heutigen Zeit

Hinweis: Für den Fall, dass du den Beitrag nicht lesen magst, kannst du auch hier direkt meinen Podcast zum Thema anhören.

Hast du auch öfters das Gefühl, dass du im Begleiten deiner Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenenalter oder allgemein in deinem Familienalltag die Dinge anders machen möchtest als scheinbar der Rest der Welt? Bist du der Meinung, dass sich der (aktuelle) Alltag, wie ihn die Gesellschaft vorgibt, sich für dich einfach nicht richtig anfühlt? Vielleicht möchtest du so gerne in deinem Familienalltag etwas ändern, aber traust dich nicht, hast Angst auf Ablehnung zu stoßen oder weißt nicht, wie du es vermitteln kannst. Dazu möchte ich dir heute einige Impulse von mir mit auf den Weg geben.

Möglicherweise kennst du den Konflikt mit älteren Generationen zum Thema „Kindererziehung“, wie sie es eventuell noch nennen. Du wünscht dir ein liebevolles, bedürfnisorientiertes Begleiten deiner Kinder bis sie selbst die Verantwortung für sich vollständig übernehmen können. Doch im Alltag wird dir durch dein Umfeld, sei es durch Verwandte, Bekannte, Pädagogen, Ärzte oder den Medien suggeriert, dass es einer konsequenten Erziehung in diesem oder jenem Ausmaß bedarf. Schließlich hätte es ihnen ja auch nicht geschadet 😉

Mir hilft es in solchen Situationen immer einen Perspektivenwechsel einzunehmen und mit ganz viel Empathie mir Folgendes bewusst zu machen: Mein Gegenüber meint es gut und kann gerade keine andere Verhaltensweise an den Tag legen. Er oder Sie ist so konditioniert und hinterfragt möglicherweise nicht seine/ihre Glaubenssätze. Das ist in Ordnung. Dieser Mensch hat keine andere Art des Kinderbegleitens kennengelernt und wurde nicht darauf trainiert, Altes oder Bekanntes zu hinterfragen. Und ich kann mir sicher sein: Auch wenn für uns bestimmte Ansichten von vorherigen Elterngenerationen nicht nachvollziehbar sind, haben sie doch immer für ihren damaligen Kenntnisstand ihr Bestes gegeben. Und das zählt! Denn keiner ist perfekt. Auch ich nicht. Auch wenn ich mir auf die Fahne geschrieben habe, bedürfnisorientiert begleiten zu wollen. Es ist auch gar nicht mein Anspruch perfekt zu sein. Daran darf ich mich ebenfalls immer wieder erinnern. Denn wie sehr sind wir noch darauf trainiert, keine Fehler machen zu dürfen. Und ich darf mich ebenso daran erinnern, dass ich trotzdem das Recht habe, Grenzen zu setzen und dafür einzustehen, dass bestimmte Sachen mit meinen Kindern nicht gemacht werden. Das darf ich liebevoll, aber bestimmt meinem Gegenüber erklären.

In der Zeit bevor ich die Kinder bekam, war ich zwar auch oft anderer Meinung, was das Leben der Menschen auf der Erde betraf, aber ich war selten in der Situation, dass ich direkten Konfrontationen ausgeliefert war. Entweder ich fand einen heimlichen Ausweg aus der Konfrontation oder ich ordnete mich unter. Das hatte ja NUR Auswirkungen für mich und mein Leben. Heute ist das anders. Heute hängt das Wohl meiner Kinder von meinen Entscheidungen ab. Und da wurde mir bewusst: Ich muss Verantwortung für mich und meine Kinder tragen, denn sonst übernimmt die Verantwortung jemand anders. Im Zweifelsfall der Staat mit den Ideologien der Personen, die dieses patriarchale System konstruieren. Und das wäre keine Option für mich. Und da erkenne ich auch wieder einmal, was für ein Geschenk meine Kinder sind: Sie bringen mich dazu immer wieder über mich hinauszuwachsen und meine Komfortzone zu verlassen, damit ich lerne zu meiner Wahrheit zu stehen.

Und ich denke, heutzutage ist es noch viel wichtiger als Mutter zu lernen, die eigene Meinung selbstsicher vertreten zu können. Ich habe vor ein paar Tagen ein Video von Gerald Hüther gesehen, dass mich auch zu diesem Artikel inspiriert hat. Du kannst es hier auf YouTube schauen. Es ging darum, wie wir unsere Kinder vor den gegenwärtigen Maßnahmen der Regierung schützen können. Denn seiner Meinung nach sind die Anti-Virus-Maßnahmen der Regierung vorwiegend da, um Erwachsene zu schützen und nicht die Kinder, denn diese hätten ja meist keine schweren Probleme mit dem Virus. Kinder tragen von Natur aus das Bedürfnis in sich, zu spielen, mit anderen Menschen in Kontakt zu sein und mit ihnen in Beziehung zu treten. Sie sind, wie wir auch, soziale Wesen und sehnen sich nach Gemeinschaft. Wenn sie nun aufgrund dieser derzeitigen Situation darauf trainiert werden, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen, dann ist das im ersten Schritt sehr schmerzhaft, da es sich ja um ein grundlegendes Bedürfnis handelt. Im zweiten Schritt, sucht ihr Gehirn nach einer Lösung und entwickelt neue neuronale Vernetzungen, so dass dieses Bedürfnis so lange unterdrückt wird bis es schließlich bewusst nicht mehr wahrnehmbar ist. Gerald Hüther findet diese Entwicklung ganz dramatisch, weil das, was uns noch von künstlicher Intelligenz unterscheidet, die Bedürfnisse sind. Und wenn diese wichtigen Bedürfnisse nach Gemeinschaft und sozialen Kontakten abtrainiert werden, ist das sehr schwer wieder zu reparieren. Und überlege mal die Relation: Wenn ein sechsjähriges Kind für ein Jahr lang die Maske in der Schule tragen muss (oder zum Teil schon zu Hause), dann wäre das, als wenn ein 60 Jähriger zehn Jahre lang, diese Masken- und andere Maßnahmen ertragen muss. Und ich frage mich dann: Was sind das für zukünftige Erwachsene, die da heranwachsen? Wie können diese liebevolle Eltern werden, wenn sie z.B. einprogrammiert bekommen haben, dass Nähe gefährlich ist?

Vielleicht hast du auch, so wie ich, das Gefühl, dass hier so Einiges falsch läuft und sooo Vieles nicht deiner Wahrheit entspricht. Umso wichtiger finde ich es nun, dass wir lernen zu uns und unserer Wahrheit zu stehen.

Und wie kannst du das nun verwirklichen?

1. Frag dich: Was will ich stattdessen? Wie soll die Welt für meine Kinder und für mich aussehen?

Arbeite weiterhin an deiner Vision von deinem Leben auf diesem Planeten. Vergiss nicht, warum und wofür du hier bist. In meiner Folge Nr. 1 habe ich bereits erklärt, wie wichtig ich die Vision von unserem Traumleben finde. Und wenn du diese Zeilen hier liest – wenn du bis hier her gekommen bist – dann bist du nicht hier um dich unterdrücken und in ein destruktives System quetschen zu lassen. Du bist hier um deine Wahrheit zu leben. Und diese besteht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus Gier oder Ellenbogenmentalität, sondern aus Liebe und Mitgefühl. Deshalb ist es für mich auch so wichtig, nicht gegen etwas zu sein und immer nur darauf zu meckern, sondern für etwas Neues einzustehen. Erinnere dich: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Also nähre nicht das kollektive Feld mit deiner Wut und deinem Ärger, indem du gegen das Alte bist. Sondern fokussiere dich auf das Neue, was entstehen soll. Finde deine Wahrheit heraus! Jetzt! Spüre immer wieder in dich hinein, ob sich etwas für dich wahr anfühlt. Und sei dir bewusst: Es ist ausschließlich deine Wahrheit. Der andere mag eine ganz andere haben.

2. Jeder lebt in seiner eigenen Realität

Jeder hat seine eigene Realität, schwingt in seiner eigenen Schwingung und nimmt Sachen auf seine Art und Weise wahr. Die Frage ist also: Können wir uns dafür öffnen, dass jemand anderes in einer ganz anderen subjektiven Realität lebt und es nicht eine einzige Wahrheit gibt? In der Vorstellung von meiner neuen Welt gibt es kein Gegeneinander, sondern wir sprechen gegenseitig Einladungen aus, weil wir uns bewusst sind, dass jeder das Recht auf seine eigene Meinung und Wahrheit hat. Nach dem Motto: „Wenn es sich für dich stimmig anfühlt, lade ich dich ein, einen Teil meiner Wahrheit für dich als wahr anzunehmen. Und ich respektiere ebenso deine Wahrheit“

Dahinter steckt natürlich ein grundsätzliches gutes Bild vom Menschen. Ja, ich denke, dass der Mensch von Natur aus gut ist. Von Natur aus hilfsbereit und nicht gierig. Ich denke nicht, dass wir in einer Welt leben, in der es darum geht: Fressen oder gefressen werden. Das ist für mich ein zutiefst patriarchaler Ansatz, der aus dem verletzten männlichen Prinzip (das verletzte Yang) entspringt. Um es mit Martin Luther Kings Worten zu sagen: „Der Grundsatz ‚Auge um Auge‘ macht schließlich alle blind.“

3. Sei mutig!

Wenn wir im ersten Schritt uns klar machen, was wir im Leben eigentlich wollen und uns im zweiten Schritt bewusst machen, dass sowieso jeder seine eigene Wahrheit in sich trägt und uns trotzdem darauf einigen können, dass der Mensch im Grunde seines Herzens gut ist, dann gilt es im dritten Schritt darum, mutig zu sein und in die Umsetzung zu gehen: Was ist für dich dran und was ist für dich gerade möglich umzusetzen? Auch wenn es nur ein kleiner Schritt in deine richtige Richtung ist. Auch wenn dein Körper oder dein Verstand dich sofort bei der Umsetzung sabotieren möchten, weil das Verlassen der Komfortzone schmerzhaft ist. Du bist nicht ohnmächtig deiner Umgebung ausgeliefert. Du kannst es schaffen dich selbst zu ermächtigen und etwas zu verändern. Erinnere dich daran: Deine Gedanken und Gefühle erschaffen deine Realität.

Vernetze und verbinde dich ebenso mit Gleichgesinnten! Das gibt dir ebenso die Kraft mutig zu sein und für dich einzustehen. Und wenn du in Situationen kommst, in denen du die Gelegenheit bekommst zu deiner Wahrheit zu stehen, z.B. weil du deine Kinder vor den aktuellen Maßnahmen schützen möchtest oder weil du sie lieber liebevoll begleitest, anstatt erziehst, dann übe dich darin deine Wahrheit auszusprechen. In Liebe und mit Klarheit. Mit der Haltung, dass dein Gegenüber eine andere Meinung haben darf und ihm vielleicht nicht bewusst ist, dass du auch eine eigene Wahrheit haben darfst.

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