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Warum du dich ständig wie ein Opfer fühlst – und wie das Dramadreieck dein Leben sabotiert

woman feeling helpless and she cries

Kennst du dieses Gefühl?

Du gibst alles. Versuchst es allen recht zu machen. Rettest andere aus ihren Problemen. Und fühlst dich am Ende selbst leer, ausgenutzt und machtlos.

Oder du kämpfst. Gegen Windmühlen. Gegen Chefs, Partner, das System. Und landest doch immer wieder in derselben frustrierenden Situation.

Was, wenn ich dir sage, dass du in einem unsichtbaren Drama gefangen bist? In einem psychologischen Mechanismus, der dich zwischen drei Rollen hin- und herwirft: Opfer, Täter, Retter.

Willkommen im Dramadreieck.

Quiz: In welcher Drama-Rolle steckst du am häufigsten?

Finde in 7 Minuten heraus, welche Rolle du am häufigsten einnimmst – und wie du aussteigst

📌 Schnellantwort: Was ist das Dramadreieck?

Das Dramadreieck ist ein psychologisches Modell von Stephen Karpman (1968), das drei toxische Rollen in Konflikten beschreibt: Opfer (fühlt sich machtlos), Täter (macht Vorwürfe, kontrolliert), Retter (übernimmt ungefragt Verantwortung). Menschen wechseln unbewusst zwischen diesen Rollen und bleiben im Drama gefangen. Der Ausweg: Die Schöpferperspektive einnehmen und ins Empowerment-Dreieck wechseln (Selbstwirksamer Erwachsener, Champion, Begleiter).

Einleitung – Das unsichtbare Gefängnis

Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht hart. Aber genau hier liegt deine Befreiung. Denn was du nicht siehst, kannst du nicht verändern.

In diesem Artikel lernst du:

  • Die drei toxischen Rollen des Dramadreiecks zu erkennen
  • Warum du ständig zwischen ihnen hin- und herspringst
  • Wie du aus diesem Kreislauf aussteigst
  • Konkrete Werkzeuge für die Schöpfer-Ebene
  • Das Empowerment-Dreieck als kraftvolle Alternative

Das ist kein theoretischer Artikel. Das ist dein Ausweg.

Das Dramadreieck – Ein psychologisches Gefängnis mit drei Rollen

three roles victim rescuer persecutor

Was ist das Dramadreieck?

1968 machte der Psychiater Stephen Karpman eine bahnbrechende Entdeckung. Er analysierte zwischenmenschliche Konflikte und fand ein wiederkehrendes Muster: das Drama Dreieck.

Drei Rollen. Immer dieselben. Opfer, Verfolger (Täter), Retter.

Und das Verrückte ist, dass wir alle diese Rollen spielen. Täglich, egal ob in Beziehungen, im Job oder mit uns selbst.

Es ist ein Drama, weil alle Beteiligten leiden. Selbst der Täter. Selbst der Retter. Das ist kein Spiel, bei dem jemand gewinnt.

Ein typisches Beispiel:

Anne fühlt sich überfordert im Job (Opfer). Ihr Chef gibt ihr ständig zu viel Arbeit (Täter). Ihre beste Freundin und gleichzeitig Arbeitskollegin springt ein, übernimmt Aufgaben, opfert ihr Wochenende (Retter).

Klingt erst mal gut, oder? Anne wird geholfen. Aber was passiert wirklich?

Anne lernt nicht, Grenzen zu setzen. Der Chef merkt nicht, dass er zu viel verlangt. Und die Freundin/Arbeitskollegin? Die ist nach drei Monaten selbst ausgebrannt. Und fühlt sich… na? Als Opfer. Von Anne.

Siehst du, wie das funktioniert?

Die Opferrolle – Wenn Machtlosigkeit zur Identität wird

„Warum passiert das immer MIR?“

Das ist der Kernsatz der Opferrolle. Du fühlst dich ausgeliefert an Umstände, an Menschen oder an das Leben selbst.

Typische Gedanken:

  • „Ich kann nichts dafür“
  • „Die anderen müssten sich ändern“
  • „Ich bin machtlos“
  • „Das Leben ist gegen mich“

Und hier wird’s tricky: Die Opferrolle ist verführerisch, weil du keine Verantwortung übernehmen musst. Wenn du das Opfer bist, dann bist du nicht schuld und du musst nichts ändern. Die anderen sind das Problem.

Das fühlt sich erst mal… sicher an.

Aber es ist ein Gefängnis.

Beispiele aus dem Alltag:

  • Im Job: „Mein Chef gibt mir zu viel – ich kann nichts sagen“
  • In Beziehungen: „Mein Partner versteht mich nicht – ich fühle mich allein“
  • In der Familie: „Meine Eltern haben mich so erzogen – ich kann nicht anders“

Jahrelang habe ich selbst geglaubt, dass meine Finanzamt-Misere mein Schicksal ist, dass ich da durch muss und dass ich keine Wahl habe. Aber das war gelogen. Ich hatte die Wahl. Ich sah sie nur nicht.

Die Täterrolle – Macht und Kontrolle als Überlebensstrategie

Stopp. Bevor du denkst „Ich bin kein Täter“ – lies weiter.

Die Täterrolle hat nichts mit „böse sein“ zu tun. Es geht um Macht, um Kontrolle und um das Gefühl, über andere zu bestimmen.

Du bist im Täter-Modus, wenn du:

  • Vorwürfe machst („Du bist immer…“)
  • Schuld zuweist („Wenn du das nicht gemacht hättest…“)
  • Manipulierst („Wenn du mich liebst, dann…“)
  • Kontrollierst („Das machst du so, wie ich es sage“)

Und manchmal – manchmal ist die Täterrolle nur eine getarnte Opferrolle. „Ich muss so hart sein, weil die anderen mich sonst ausnutzen.“ Siehst du? Immer noch das Opfer. Nur mit Zähnen.

„Das Drama ernährt sich selbst. Jede Rolle braucht die anderen beiden. Ohne Opfer kein Retter. Ohne Täter kein Opfer. Ohne Retter kein Drama.“


Beispiel aus einer Beziehung:

Er: „Du verstehst mich nie!“ (Vorwurf – Täter)
Sie: „Weil du mir nie richtig zuhörst!“ (Gegenvorwurf – Täter)
Er: „Jetzt machst du mich wieder zum Schuldigen!“ (Opfer)
Sie: „Du bist immer der Schuldige – ich versuche nur zu helfen!“ (Retter)

In 30 Sekunden. Alle drei Rollen durchgelaufen.

Die Retterrolle – Der heimliche Helfer-Komplex

„Ich muss das regeln, sonst geht alles schief.“

Das ist der Kernsatz der Retterrolle und ich kenne ihn gut (in dieser oder ähnlicher Variante).

Retten ist nicht Helfen.

Helfen bedeutet: Jemand bittet um Unterstützung und du gibst sie auf Augenhöhe. Die andere Person bleibt handlungsfähig. Das ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Retten bedeutet: Du springst ungefragt ein und übernimmst Verantwortung, die nicht deine ist. Du glaubst, ohne dich geht es nicht.

Typische Gedanken:

  • „Wenn ich nicht einspringe, bricht alles zusammen“
  • „Die brauchen mich“
  • „Ich kann das besser“
  • „Ich kann sie doch nicht im Stich lassen“

Doch am Ende bist du erschöpft, ausgebrannt und fühlst dich… als Opfer von den Menschen, die du gerettet hast.

Das perfide System: Retter brauchen Opfer. Ohne jemanden, der gerettet werden muss, verlierst du deine Identität, deinen Wert und deine Daseinsberechtigung.

Ich war jahrelang eine Retterin in meiner Familie, im Freundeskreis und sogar im Job. Bis ich merkte: Die Menschen, die ich „rette“, werden nie selbstständig. Weil ich ihnen die Chance nehme, ihre eigene Kraft zu entdecken.

Das war ein harter Moment. Wirklich hart.

In der kostenlosen Vortragsreihe zeige ich dir, wie du aus dem Dreieck aussteigst und zum Schöpfer deiner Realität wirst. Und zwar so, dass dein Verstand, dein Geist, deine Seele und dein Unterbewusstsein… einfach alle mitgenommen werden.

Der teuflische Kreislauf – Warum du zwischen den Rollen springst

Hier wird’s richtig spannend, denn du bleibst nicht in einer Rolle.

Du springst hin und her. Innerhalb von Minuten oder manchmal sogar in Sekunden.

Das Drama ernährt sich selbst

Jede Rolle braucht die anderen beiden. Ohne Opfer kein Retter. Ohne Täter kein Opfer. Ohne Retter kein Drama.

Es ist eine unbewusste „Vereinbarung“ und alle spielen mit, weil es vertraut ist und weil wir die Rollen kennen seit der Kindheit.

Aus neurowissenschaftlicher Sicht:

Dein Nervensystem lernt früh, wie es mit Stress umgeht. Drei Hauptmodi:

  1. Fight (Kämpfen) → Täterrolle
  2. Flight (Fliehen) → Retter oder Opfer
  3. Freeze (Erstarren) → Opferrolle

Diese Muster sind tief verankert in deinem limbischen System. Sie laufen automatisch ab ohne bewusste Entscheidung.

Das ist der Grund, warum du „nicht anders kannst“, nicht weil du schwach bist, sondern weil dein Nervensystem ein Überlebensprogramm abspult.

Äußere Umstände vs. Beziehungen

Das Dramadreieck zeigt sich nicht nur mit anderen Menschen. Sondern auch mit „dem Leben“.

Mit Menschen: Chef, Partner, Familie, Freunde
Mit Umständen: Geld, Gesundheit, Job, Schicksal

Beide folgen demselben Muster. Du fühlst dich ausgeliefert (Opfer). Du kämpfst gegen das Leben (Täter). Oder du versuchst, alles zu kontrollieren (Retter).

Beispiel:

„Mein Körper macht nicht mit.“ (Opfer an Umstände)
„Ich muss das jetzt durchkämpfen.“ (Täter gegen Umstände)
„Ich muss alles perfekt machen, sonst wird es schlimmer.“ (Retter für Umstände)

Siehst du das Muster?

Der Moment der Erkenntnis – So erkennst du, dass du im Dramadreieck steckst

Frau in tiefer Meditation

Der erste Schritt aus dem Drama ist das Erkennen, dass du drin bist.

Das klingt banal, ist es aber nicht.

Körperliche Signale – Dein Körper lügt nie

Dein Verstand kann dich täuschen, dein Körper aber nicht.

Machtlosigkeit (Opfer) fühlt sich an wie:

  • Schwere im Brustkorb
  • Enge im Hals (ich selbst hatte so viele Jahre meines Lebens einen Kloß im Hals)
  • Kraftlosigkeit in Armen und Beinen
  • Das Gefühl, zu sinken
  • Resignation im ganzen Körper

Täter-Energie fühlt sich an wie:

  • Anspannung im Kiefer
  • Geballte Fäuste
  • Adrenalin im Bauch
  • Hitze im Gesicht
  • Der Drang, zu kämpfen

Retter-Energie fühlt sich an wie:

  • Druck auf den Schultern
  • Erschöpfung
  • Das Gefühl „Ich muss, ich muss, ich muss“
  • Leere im Herzen
  • Überforderung im Kopf

Wenn du das nächste Mal in einer schwierigen Situation bist: Schließ die Augen. Atme. Fühle in deinen Körper.

Was spürst du?

Gedankenmuster entlarven

Deine Gedanken verraten dich. Sofort.

Opfer-Gedanken: „Warum ich?“, „Ich kann nichts tun“, „Die anderen sind schuld“, „Das Leben ist ungerecht“, „Es hat eh keinen Sinn“

Täter-Gedanken: „Die sind alle…“, „Wenn die sich ändern würden…“, „Das ist deren Schuld“, „Ich zeig’s denen“, „Die verstehen das nicht“

Retter-Gedanken: „Ohne mich geht das nicht“, „Ich muss helfen“, „Die brauchen mich“, „Ich kann doch nicht zusehen“, „Ich muss das regeln“

Jetzt mal ehrlich: Welche dieser Gedanken hattest du diese Woche?

Die Pause-Taste drücken

Das ist das Wichtigste, was ich dir heute mitgeben kann:

Wenn du merkst, du bist im Drama – drück die Pause-Taste.

Stopp. Atme. Zoome raus.

Das meine ich wörtlich. Stell dir vor, du hebst dich aus der Situation heraus, wie eine Drohne, die nach oben fliegt und du schaust von oben auf dich selbst.

„Ah. Da bin ich. Im Drama. Interessant.“

Keine Bewertung. Keine Schuldzuweisung. Nur Beobachtung.

„Der Ausstieg aus dem Drama ist kein einmaliger Akt. Es ist eine Entscheidung, die du immer wieder triffst.“

Der Ausstieg – Von der Drama-Ebene zur Schöpfer-Ebene

Jetzt wird’s richtig gut, denn hier kommt die Lösung.

Die Vogelperspektive einnehmen

Stell dir vor, du bist in einem Theaterstück. Du spielst eine Rolle. Opfer, Täter oder Retter.

Jetzt gehst du von der Bühne, setzt dich ins Publikum und schaust zu.

„Ah. Da spielt jemand gerade Opfer. Da spielt jemand Retter. Interessant, wie das Stück läuft.“

Das ist die Vogelperspektive.

Du bist nicht mehr mittendrin, sondern du bist darüber. Du beobachtest ohne zu bewerten.

Die Frage, die alles verändert: „Was ist die Herausforderung hier?“

Nicht: „Warum passiert mir das?“ Sondern: „Was ist die Lektion?“

Plötzlich ist es kein Drama mehr. Es ist eine Aufgabe.

Der Mindset-Shift – Von der Reaktion zur Kreation

Das ist der Unterschied zwischen Drama und Schöpfung:

Im Drama: Das Leben passiert DIR
Als Schöpfer: Du erschaffst dein Leben

Und hier kommt der Knackpunkt: Du musst nicht wissen, WIE du es erschaffst. Du musst nur die Perspektive ändern.

Vom „Das passiert mir (immer wieder…)“ zum „Das ist meine Herausforderung“.

Die drei Fragen der Schöpferin

Wenn du die Vogelperspektive eingenommen hast, stelle dir diese drei Fragen:

1. Was ist die Situation wirklich? (Ohne Drama-Brille)

Nicht: „Mein Chef ist ein Blödmann und ich bin machtlos.“
Sondern: „Mein Chef hat andere Prioritäten als ich. Wir kommunizieren aneinander vorbei.“

2. Was kann ich daraus lernen?

„Ich lerne, klare Grenzen zu kommunizieren.“
„Ich lerne, dass ich nicht für die Stimmung anderer verantwortlich bin.“
„Ich lerne, Verantwortung für meine Gefühle zu übernehmen.“

3. Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich jetzt?

„Ich kann ein klares Gespräch führen.“
„Ich kann meine Arbeitsweise ändern.“
„Ich kann kündigen.“

Siehst du? Plötzlich hast du Optionen. Du bist nicht mehr machtlos.

In der kostenlosen Vortragsreihe zeige ich dir, wie du aus dem Dreieck aussteigst und zum Schöpfer deiner Realität wirst. Stück für Stück werden sich die Erkenntnisse in dir vertiefen.

Das Empowerment-Dreieck – Die kraftvolle Alternative zum Drama

Grafisches Empowerment-Dreieck mit den drei neuen Rollen: Selbstwirksamer Erwachsener, Champion und Begleiter

Jetzt wird’s praktisch, denn es reicht nicht, aus dem Drama auszusteigen. Du brauchst neue Rollen.

Das Empowerment-Dreieck entwickelt von David Emerald ist eine kraftvolle Alternative zum Drama.

Drei neue Rollen, drei neue Energien

Statt Opfer: Der selbstwirksame Erwachsene (Protagonist)
Statt Täter: Der Champion (Herausforderer)
Statt Retter: Der Begleiter (Coach)

Das sind keine sanften, weichgespülten Versionen. Das sind mächtige Rollen. Rollen, die auf Augenhöhe funktionieren.

Der selbstwirksame Erwachsene – Verantwortung übernehmen

Das ist deine neue Hauptrolle. Der Protagonist deines Lebens.

Kernaussagen:

  • „Ich bin handlungsfähig“
  • „Ich entscheide selbst“
  • „Ich kann Hilfe annehmen UND eigenständig handeln“
  • „Ich bin verantwortlich für meine Reaktionen“

Ein selbstwirksamer Erwachsener fragt nicht: „Warum passiert das mir?“ Sondern: „Was kann ich jetzt tun?“

Beispiel:

Statt: „Mein Chef gibt mir zu viel Arbeit – ich bin machtlos“ (Opfer)
Sagst du: „Ich habe aktuell drei Projekte. Welches hat Priorität? Oder brauche ich Unterstützung?“ (Selbstwirksam)

Siehst du den Unterschied?

Der Champion – Grenzen setzen statt angreifen

Das ist keine aggressive Rolle. Ein Champion steht für sich ein. Er fordert heraus, aber aus Liebe und nicht aus Angriff.

Statt: „Du machst das immer falsch!“ (Täter)
Sagst du: „Ich sehe, dass du kämpfst. Hilft dir das wirklich? Ich glaube, du kannst das anders angehen.“ (Champion)

Der Begleiter – Unterstützen statt Retten

Das ist wahrscheinlich die schwierigste Rolle, weil sie so subtil anders ist als Retten.

Der Unterschied zum Retter:

Retter: „Ich mach das für dich“ → Person bleibt hilflos
Begleiter: „Ich zeige dir, wie du es selbst machen kannst“ → Person wird stärker

Das war meine größte Lektion. Jahrelang dachte ich, Liebe bedeutet, für andere zu tun. Heute weiß ich: Liebe bedeutet, andere in ihrer Kraft zu lassen.

Auch wenn es schwerfällt, auch wenn sie stolpern, auch wenn es länger dauert.

Praxis-Teil – Deine konkreten Schritte aus dem Drama

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Theorie ist schön. Praxis ist besser. Hier sind deine konkreten Werkzeuge.

Übung 1: Drama-Tagebuch (1 Woche)

Nimm dir eine Woche. Jeden Abend schreibst du:

  1. Wann bin ich heute ins Drama gerutscht? (Situation beschreiben)
  2. Welche Rolle habe ich eingenommen? (Opfer / Täter / Retter)
  3. Was hat mich getriggert? (Welches Gefühl, welcher Gedanke kam zuerst?)
  4. Wie hätte ein selbstwirksamer Erwachsener reagiert? (Ohne Drama – wie wäre die Schöpfer-Antwort?)

Das klingt simpel und ist es auch, aber es ist verdammt effektiv, weil du das Muster siehst.

Übung 2: Der Zoom-out in Echtzeit

Das ist deine Notfall-Übung. Für den Moment, wo du merkst: „Ich bin mittendrin im Drama.“

Schritt 1: Tief atmen – Drei tiefe Atemzüge
Schritt 2: Innerlich einen Schritt zurücktreten
Schritt 3: Von oben betrachten – „Ah, da ist das Drama. Interessant.“
Schritt 4: Die Frage stellen – „Was ist die Herausforderung hier?“

Das dauert 30 Sekunden, aber es kann alles verändern.

Übung 3: Rollenwechsel üben

Nimm eine aktuelle Drama-Situation aus deinem Leben.

Schritt 1: Identifiziere deine Rolle
Schritt 2: Schreibe auf, wie du reagiert hast
Schritt 3: Jetzt der Rollenwechsel – Wie hätte ein selbstwirksamer Erwachsener / Champion / Begleiter reagiert?

Schreib es auf. Wirklich. Mit der Hand. Das verankert es im Gehirn.

Reflexionsfragen – Deine Selbstanalyse

Nimm dir 20 Minuten. Sei ehrlich. Wirklich ehrlich.

  • In welchen Lebensbereichen bin ich am ehesten Opfer?
  • Wann spiele ich Retter – und für wen?
  • Wo agiere ich als Täter, ohne es zu merken?
  • Was würde sich ändern, wenn ich aus dem Drama aussteige?
  • Was hält mich im Drama?

Die letzte Frage ist die wichtigste, denn manchmal bleiben wir im Drama, weil wir etwas davon haben. Aufmerksamkeit. Mitleid. Die Gewissheit, nicht verantwortlich zu sein.

Das anzuschauen braucht wahrhaft Mut.

„Liebe bedeutet nicht, für andere zu tun. Liebe bedeutet, andere in ihrer Kraft zu lassen.“

11 Minuten Meditation: Von der Machtlosigkeit zurück in deine Kraft

Diese Meditation ist dein energetischer Begleiter. Sie hilft dir, aus dem Freeze-Modus herauszukommen und die Schöpferperspektive einzunehmen.

Was dich in dieser Meditation erwartet:

  • Tiefe Körper-Entspannung (Nervensystem regulieren)
  • Erkennen deiner aktuellen Machtlosigkeits-Situation
  • Perspektivwechsel: Von „Warum ich?“ zu „Was ist die Herausforderung?“
  • Vertrauen aktivieren: Das Leben macht keine Fehler
  • Rückkehr in deine Schöpferkraft

Mein Tipp: Höre diese Meditation, wann immer du dich in einer Drama-Situation gefangen fühlst. Sie ist wie ein Reset-Knopf für dein Nervensystem.

Persönliche Einladung von Madlen

Lass uns persönlich werden.

Du hast bis hierhin gelesen – das bedeutet mir viel. Das bedeutet, dass etwas in dir berührt wurde. Dass du spürst: „Ja, da ist etwas dran.“

Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Drama gefangen zu sein. Jahrelang. Jeden Tag. Mit dem Gefühl, nie rauszukommen.

Und ich weiß auch, wie es sich anfühlt, auszusteigen. Wie sich Freiheit anfühlt. Wie sich Schöpferkraft anfühlt.

Deshalb habe ich die kostenlose Vortragsreihe „Der Ruf deiner Seele“ ins Leben gerufen. Weil ich möchte, dass mehr Frauen diesen Weg gehen. Raus aus dem Funktionsmodus. Rein in die wahre Kraft.

Zusammenfassung – Dein Weg aus dem Dramadreieck

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • ✨ Das Dramadreieck hat drei Rollen: Opfer, Täter, Retter – alle sind gefangen
  • ✨ Du wechselst zwischen den Rollen, oft innerhalb von Minuten
  • ✨ Der Ausstieg beginnt mit Erkennen: „Ah, ich bin im Drama“
  • ✨ Die Schöpferperspektive ist dein mächtigstes Werkzeug
  • ✨ Das Empowerment-Dreieck bietet drei neue, kraftvolle Rollen
  • ✨ Es ist ein Prozess – nicht ein einmaliges Ereignis

Das Dramadreieck ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein erlerntes Überlebensmuster. Aus der Kindheit. Aus der Gesellschaft. Aus Beziehungen.

Aber du bist nicht mehr das Kind. Du bist nicht mehr machtlos. Du hast die Wahl.

Jeden Tag. Jeden Moment. Jede Sekunde.

Drama oder Schöpfung. Was wählst du?

Deine nächsten Schritte

Du spürst es, oder? Diese Zeilen hier berühren etwas in dir. Das ist deine Seele, die dir zuflüstert: „Ja. Es ist Zeit.“

Wenn du bereit bist, das Dramadreieck nicht nur zu verstehen, sondern wirklich zu durchbrechen – dann lade ich dich von Herzen ein:

Kostenlose Vortragsreihe: „Der Ruf deiner Seele“

In dieser Vortragsreihe erfährst du:

  • ✨ Die tiefere Ursache, warum du im Leben feststeckst
  • ✨ Wie du vom Funktionsmodus in deine wahre Schöpferkraft findest
  • ✨ Den konkreten Weg, um dein Leben selbst zu gestalten – statt es zu erleiden
  • ✨ Werkzeuge, die deinen Verstand, Geist, Seele UND Unterbewusstsein mitnehmen

🗓️ Nächster Termin: 19.01.2026 um 10 Uhr oder um 20 Uhr.

Es ist Zeit für dein wahres Leben.

Nicht morgen. Heute.

❓ Wie erkenne ich, dass ich im Dramadreieck stecke?

Dein Körper zeigt es dir: Opfer-Rolle = Schwere im Brustkorb, Enge im Hals, Kraftlosigkeit. Täter-Rolle = Anspannung im Kiefer, geballte Fäuste, Hitze im Gesicht. Retter-Rolle = Druck auf den Schultern, Erschöpfung, das Gefühl „Ich muss, ich muss“. Achte auch auf typische Gedankenmuster wie „Warum passiert das immer mir?“ (Opfer), „Die anderen sind schuld“ (Täter) oder „Ohne mich geht es nicht“ (Retter).

❓ Was ist der Unterschied zwischen Retten und Helfen?

Helfen bedeutet: Jemand bittet um Unterstützung und du gibst sie auf Augenhöhe. Die andere Person bleibt handlungsfähig (Hilfe zur Selbsthilfe). Retten bedeutet: Du springst ungefragt ein und übernimmst Verantwortung, die nicht deine ist. Du glaubst, ohne dich geht es nicht. Resultat: Die Person wird abhängig statt selbstständig, und du selbst brennst aus.

❓ Wie komme ich aus dem Dramadreieck raus?

Der Ausstieg beginnt mit Erkennen: „Ich bin gerade im Drama.“ Dann: Pause-Taste drücken (atmen, Vogelperspektive einnehmen). Die entscheidende Frage ist: „Was ist die Herausforderung hier?“ statt „Warum passiert das mir?“. Wechsle ins Empowerment-Dreieck: Werde zum selbstwirksamen Erwachsenen (statt Opfer), zum Champion (statt Täter) und zum Begleiter (statt Retter). Es ist ein Prozess – keine einmalige Entscheidung.

Deine Gedanken zum Dramadreieck

Erkennst du dich wieder? In welcher Rolle steckst du am häufigsten? Opfer, Täter oder Retter?

Teile deine Erfahrung in den Kommentaren – ich lese jeden einzelnen und antworte persönlich. Manchmal sind es die Geschichten anderer, die uns zeigen: „Ich bin nicht allein.“

Und wer weiß? Vielleicht ist deine Geschichte genau das, was eine andere Leserin heute braucht, um ihren ersten Schritt aus dem Drama zu machen.

Ich freue mich auf dich. 💛

Alles Liebe,
Deine Madlen

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