Die wichtigste Vorbereitung für deine angstfreie Hausgeburt

Hinweis: Für den Fall, dass du den Beitrag nicht lesen magst, kannst du auch hier direkt meinen Podcast zum Thema anhören.

Du erwartest ein Baby und überlegst noch, ob du lieber zu Haus entbindest? Oder du hast dich bereits für eine Hausgeburt entschieden, aber hast irgendwie noch Angst davor? Dann lese gerne meine Impulse für eine angstfreie Hausgeburt. Im letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben, woher meiner Meinung nach die Angst vor einer Hausgeburt kommt. In diesem Beitrag möchte ich dir helfen Vertrauen in dich und deine sichere Hausgeburt zu fassen. In der nächsten Folge, möchte ich dir erzählen, wie meine Hausgeburt 2016 war. Und ich möchte dir auch so so gerne meine persönliche Empfehlung zur Vorbereitung deiner Hausgeburt mit auf dem Weg geben. Vorab kannst du dich bereits hier darüber informieren.

Wenn du den mutigen Entschluss fasst, dein Kind entgegen allen gesellschaftlichen Konventionen zu Hause zu gebären, dann würde ich ganz persönlich als obersten Punkt auf deine Hausgeburts-Checkliste schreiben: Ängste zum Thema Hausgeburt anschauen und ins Vertrauen kommen!

Journal gerne zu folgenden Fragen:

  • Welche limitierenden Glaubenssätze und negativen Überzeugungen trägst du noch in dir, wenn du an die Sicherheit einer Hausgeburt denkst?
  • Was ist die tiefste Angst, die in dir schlummert?
  • Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?
  • Kennst du diese Angst von früher?
  • Hatten die Frauen in deiner Ahnenreihe ähnliche Ängste?
  • Steckt da die Angst vor dem Tod dahinter oder noch was tieferes?

 

Der Tod ist ohnehin ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, die uns in Werbung & Co immer das Bild von jungen, schönen und erfolgreichen Menschen vermittelt. Dieses Bild ist jedoch trügerisch, denn um erfolgreich in deinem Leben zu sein (was auch immer Erfolg für dich bedeutet) und um von Innen heraus mit Schönheit zu strahlen, bedarf es das Anschauen deiner tiefsten Ängste und negativsten Programme. Und das kann sich ziemlich unschön anfühlen und auch unschön aussehen, wenn sich im tiefen Prozess alte, vergessene Emotionen lösen und gefühlt werden wollen. Doch es lohnt sich so so sehr durch diesen Prozess zu gehen. Denn so findet Transformation statt.

Und Transformation ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht Vertrauen in eine Hausgeburt aufzubauen. Ich möchte dir nämlich so gerne ans Herz legen, diesen folgenden Punkt unbedingt in deine Hausgeburtsvorbereitung mit aufzunehmen: Baue Vertrauen auf, in die Tatsache, dass du das Geburtsrecht auf ein selbstbestimmtes Gebären hast und dass du auch dazu in der Lage bist. Wie du das realisieren kannst?

Dazu habe ich folgende Impulse für dich:

1) Nutze gerne die ganzen Informationen, die du im Internet oder aus Büchern ziehen kannst, um dir eine Basis an Wissen zum Thema Geburt und Hausgeburt aufzubauen. Im Moment sind auch Themen wie Flowbirthing oder Hypnobirthing sehr beliebt.

2) Füttere dein Bewusstsein mit einer Vielzahl an positiven Geburtsberichten. Dazu gibt es auch ganz ganz viele Berichte schon alleine auf YouTube anzuschauen. Meinen eigenen positiven Hausgeburtsbericht möchte ich dir nächste Woche in einer eigenen Podcastfolge geben.

3) Suche dir eine Hebamme und/oder eine Doula deines Vertrauens, mit der du das Erlebnis Hausgeburt zusammen gehen möchtest. Für den Fall, dass es keine Hebamme in deiner Umgebung gibt, die Hausgeburten betreut, gibt es auch internationale Hebammen, die für Geburten rund um den Globus reisen.

4) Transformiere aktiv deine Glaubenssätze zum Thema Sicherheit einer Hausgeburt. Ich selbst nutze dafür gerne Theta Healing, um das Unterbewusstsein umzuprogrammieren und wende es auch gerne bei anderen Menschen an. Melde dich gerne, wenn du meine Unterstützung haben möchtest. Ich helfe gerne. Du kannst auch täglich zu deinen Gefühlen und Gedanken zur bevorstehenden Geburt journaln. Möglicherweise ist das für dich eine effektive Variante um an tiefe Überzeugungen zu kommen und sie so bewusst zu machen. Wichtig ist, dass wir immer wieder die neuen Überzeugungen, die wir einprogrammieren wollen, wiederholen und immer wieder uns da hineinfühlen. So können sich neue Verschaltungen im Gehirn bilden. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du dir immer wieder deine Vision von deiner selbstbestimmten Hausgeburt vor Augen führst. Am besten in einer Meditation. Und bringe in dieser Meditation immer wieder deinen Körper dazu zu fühlen, wie es ist, eine selbstbestimmte Hausgeburt zu haben. Immer wieder. Immer wieder. Nutze gerne auch entsprechende Affirmationen dazu, wenn sie sich stimmig anfühlen. Durch diese ständige Wiederholung können sich neue Verschaltungen im Gehirn bilden und es werden nicht mehr die alten angstbesetzten Synapsenverbindungen im Gehirn genutzt. Diese verkümmern dann. So beschreibt Dr. Joe Dispenza die Funktionsweise des Gehirns (unabhängig vom Thema Geburt) in seinen Büchern und Seminaren, Vorträgen und Interviews (Facebook-Link).

5) Erstelle einen Geburtsplan für deine Hausgeburt und bespreche diesen mit deiner Hebamme und dem Krankenhauspersonal, falls es zu einer Verlegung der Geburt ins Krankenhaus kommt. Auch hier wieder: Schaue dir die Ängste und Überzeugungen an, wenn du in dir eine absolute Blockade spürst bei dem Gedanken, die Geburt verlegen zu müssen. Bei einem Geburtsplan kannst du deine Wünsche und Vorstellungen für deine selbstbestimmte Geburt festhalten: zB. Dass du so natürlich wie möglich entbinden möchtest, dass eine Geburt im Krankenhaus oder gar mit Kaiserschnitt allerletzte Möglichkeiten sein sollten, dass du so weit wie möglich auf Schmerzmittel verzichten möchtest usw. Und welchen Punkt ich für besonders erwähnenswert im Geburtsplan halte: Für den Fall, dass, aus welchen Gründen auch immer, es zum Kaiserschnitt kommt, das Baby an den Papa übergeben wird für die ca. 20 min, in denen die Mama wieder zugenäht wird. Und der Papa hat das Recht mit freien Oberkörper das Baby an seiner Brust nuckeln zu lassen, so dass diese wichtige Phase des Bondings auch geschehen darf, auch wenn die Mama gerade nicht verfügbar ist. Dafür sind die Brüste des Papas da 🙂 Du siehst: Auch das Erstellen des Planes kann dir helfen dich selbstsicherer zu fühlen, weil du auf mögliche Eventualitäten vorbereitet bist.

6) Nutze auch in diesen aktuellen Zeiten die Angebote von Geburtsvorbereitungskursen oder gar Hausgeburtsvorbereitungskursen. Auch wenn, persönliche Veranstaltungen zur Zeit vielleicht eher gar nicht oder nur vereinzelnd möglich sind, kannst du auf Online-Kurse zurückgreifen. Ich lege dir sehr den Geburtsvorbereitungskurs und den Hausgeburts-Kurs von Sophie Mikosch ans Herz. Ihren Blog Mütterimpulse verfolge ich schon seit vielen Jahren und ich durfte sogar als Interviewpartnerin im Hausgeburtsvorbereitungskurs dabei sein und von meiner Hausgeburt berichten. Sophie hat wirklich alle denkbaren Themen rund um das Thema Hausgeburt liebevoll in ihrem Kurs verpackt und noch so viele weitere Links, Bücherempfehlungen usw. zusammengestellt, so dass aus meiner Sicht wirklich keine Frage mehr offen bleibt. Du lernst wie du deine Hausgeburt vorbereiten kannst, bekommst Checklisten an die Hand, hörst positive Geburtsberichte, kannst dich über Poolgeburten informieren (das geht sogar im Regenfass), bekommst Anregungen wie Geschwisterkinder und Väter auf die Hausgeburt vorbereitet werden können und erhältst Tipps für das Wochenbett. Bei Interesse schaue gerne hier für das Hausgeburtspaket oder hier für den Geburtsvorfreudekurs bei der Sophie vorbei.

7) Und schlussendlich frage rage dich noch einmal explizit: Was brauchst du noch um dich sicher zu fühlen bei deiner Hausgeburt? Was brauchst du allgemein um dich sicher zu fühlen und ins Vertrauen zu kommen? Was brauchst du um dich im Vertrauen zu wiegen, dass im Leben für dich und dein Kind gesorgt ist?

Ich selbst habe von den Themen Flowbirthing, Hypnobirthing, Doula, Umprogrammierung von Glaubenssätzen und Geburtsplan bei meiner Hausgeburt 2016 noch nichts gewusst. Und dennoch ist es ein wunderbares Erlebnis gewesen, was ich gerne im nächsten Beitrag mit dir teilen möchte.

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